Öl-Brennwerttechnik
Tanken Sie neue Energie - Maximale Wärme, minimaler Verbrauch
Der bei der Verbrennung nutzbare Energiegehalt eines Brennstoffes wird durch den Heizwert (Hi) und den Brennwert (Hs) definiert. Für die Ermittlung des Brennwertes wird der bei der Verbrennung freigesetzte
Wasserdampf vollständig auskondensiert. Soll der Heizwert ermittelt werden, bleibt das Wasser dampfförmig. Aus der Messung ergibt sich bei Öl-Brennwertgeräten ein besonders hoher Wirkungsgrad von bis zu 101%(Hi) bzw. von 95,5%(Hs). Kühlt das Abgas bis unterhalb des Tauchpunktes ab, kondensiert der erhaltene Wasserdampf fast vollständig und es entsteht Kondenswasser. Daher benötigen
Brennwertheizkessel einen Abwasseranschluss. Sollte dieser unterhalb der Rückstauebene liegen, z.B. bei tiefen Kellern, ist die Installation einer Kondensat-Hebevorrichtung möglich. Wird die Öl-Brennwertanlage (bis 200 kW) mit schwefelarmen Heizöl betrieben, kann auf die Neutralisation des Kondenswassers verzichtet werden.

